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Stadtflucht

Könnten bald alle Städte leer sein?

Jeder achte Bewohner einer Großstadt nimmt sich seit der Corona-Pandemie vor, innerhalb eines Jahres in die städtischen Vororte oder sogar aufs Land zu ziehen. Dies hat eine Studie des ifo-Instituts nach einer Umfrage von bis zu 18.000 Bewohnern ergeben. Sie befragten Bewohner einer Stadt, mit einer Einwohnerzahl von über einer halben Million.  

Während 7,6 % der Befragten innerhalb von 12 Monaten wegziehen möchten, ziehen 5,3 % einen Wegzug schon innerhalb von 6 Monaten in Erwägung. Diese Umzugspläne sind durchaus realistisch, auch wenn man nicht sicher weiß, wie viele ihre Pläne auch wirklich in die Tat umsetzen. Wieso wollen die Menschen denn überhaupt wegziehen?

Stadtflucht

Wegzüge auch vor der Corona-Pandemie

Bereits im März 2014 stellte eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft fest, dass zunehmend Menschen aus den Innenstädten in ländliche Gegenden ziehen. Ein Hauptgrund dafür ist unter anderem die hohen bzw. steigenden Miet- und Immobilienpreise in den Städten. Da immer mehr Menschen in Großstädten wohnen möchten, werden die freien Wohnungen immer knapper. Außerdem wird trotz hoher Nachfrage zu wenig gebaut, weshalb die Preise ansteigen. Die steigenden Preise stellen auch für den Immobilienverkauf ein Hindernis dar. 

Als Immobilienmakler Pinneberg wissen wir genauestens, wie schwer es einigen Immobilienverkäufern fallen kann, einen fairen Verkaufspreis festzulegen, daher unterstützen wir unsere Klienten stets den passenden Immobilienpreis Pinneberg zu finden.

Ein weiterer Grund für die Wegzüge ist der Traum von den eigenen vier Wänden. Seit längerem besteht auch der Trend, dass immer mehr Familien mit Kindern das Umland bevorzugen. Die Familien möchten mehr Flächen für ihre Kinder, mehr Grün, mehr Garten. Für Studierende und Berufseinsteiger bleiben die Großstädte weiterhin attraktiv, da die Studien-  und Ausbildungsplätze in den Zentren der Großstädte liegen.

Gründe für eine Stadtflucht während der Pandemie

Während der Corona-Pandemie gingen viele Vorteile des Stadtlebens verloren. Das Städtewachstum ist seit dem Jahr 2020 in fast allen Großstädten ausgebremst worden: aufgrund der geringen Zuwanderung, der sinkenden Geburtenrate und häufigen Sterbefällen im ersten Corona-Jahr 2020. Zudem stiegen auch die Mietpreise rasant an. Nach Anbruch der Corona-Pandemie zog auch der Wunsch nach mehr Freiheit und Naturnähe die Menschen aufs Land. Durch den Homeoffice-Trend stand dem Wegzug auch nichts mehr im „Weg“. Die Menschen sind unabhängig von ihrem Arbeitsplatz, haben keinen langen Arbeitsweg, da sie bequem von zu Hause aus arbeiten können. Zugleich erfordert die Arbeit zu Hause mehr Platz, weshalb sich die Menschen entscheiden, in einen größeren Wohnraum zu ziehen. In der Regel gibt es mehr Platz in ländlichen Gegenden.

Welche Nachteile bringen die Wegzüge für die Städte?

Durch die Wegzüge könnten die Städte ihre Steuerzahler verlieren, während sich an den Stadtausgaben fast nichts ändern wird. Da die Menschen aus den ländlichen Gegenden, die Leistungen der Großstadt weiterhin in Anspruch nehmen würden. Somit bleiben dann die Ausgaben in der Stadt bestehen. Trotz Wegzug werden einige weiterhin in den Zentren zur Arbeit gehen. Aufgrund der langen Arbeitswege müssen sie ihren Arbeitsplatz mit dem Auto oder einem öffentlichen Verkehrsmittel erreichen, was zu anschwellenden Pendlerströmen führt.

Es besteht die Möglichkeit, dass Betriebe ebenfalls ins Umland abwandern. Demzufolge könnten Arbeitsplätze verloren gehen. Die Wegzüge stellen auch für den Immobilienverkauf in den Städten ein Hindernis dar.

Stadtflucht

Was bedeutet das nun für den ländlichen Raum?

Negative Folgen der Stadtflucht für die ländlichen Gegenden:

Wenn immer mehr Menschen aufs Land ziehen, steigt dort die Nachfrage nach Wohnraum. Dies hätte zur Folge, dass die Miet- und Immobilienpreise steigen. Außerdem müsste mehr Wohnraum geschaffen werden. Auch die Infrastruktur benötigt dann eine Erweiterung, was einerseits gut wäre, andererseits aber auch negativ. Wälder und Grünflächen verschwinden, wodurch das Umland seinen ländlichen Charakter verliert. Das erhöhte Aufkommen an Pendlern führt zu mehr CO₂-Ausstoß.

Positive Auswirkungen der Stadtflucht für die ländlichen Gegenden

Durch den starken Zuzug würden allerdings auch die Steuereinnahmen steigen, was sich positiv auf das Umland auswirken kann. Durch mehr Geld können die Infrastruktur und die verschiedenen Angebote auf dem Land ausgebaut werden. Was wiederum zu mehr Einkaufsmöglichkeiten, Banken und Freizeitangeboten führt. 

Durch die Arbeit im Homeoffice wird eine schnellere Internetverbindung benötigt, weshalb vermutlich die Internetverbindung im Land in Form von Glasfaser und 5G verbessert wird.

Fazit

Wieso wollen die Menschen also aufs Land ziehen? Letztendlich wollen seit der Corona-Krise immer mehr Menschen niedrigere Wohn- und Immobilienkosten, mehr Freiheit und Natur. Neben den Vorteilen hat das Leben auf dem Land auch einige Nachteile. Wenn man nicht die Möglichkeit hat Homeoffice zu machen, muss man lange Arbeitswege und somit höhere Mobilitätskosten in Kauf nehmen. Möglicherweise wird der Supermarkt auch nicht mehr gleich um die Ecke sein. Wer sich vornimmt, aufs Land zu ziehen, sollte diese Einzelheiten beachten. Teile gern diesen Artikel, falls sich jemand aus deinem Bekanntenkreis auch einen Wegzug aus der Stadt überlegt hat.

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