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Fördermöglichkeiten für Sanierung und Neubau

Foerderung

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Ein neues Jahr hat begonnen, und wenn du dich momentan mit dem Gedanken trägst, ein Haus zu kaufen oder dein Eigenheim energetisch auf Vordermann zu bringen, dann merkst du eines ganz deutlich: Die Spielregeln am Immobilienmarkt haben sich fundamental verändert. Wir reden heute nicht mehr nur über ‚ein bisschen Dämmen‘ oder ‚vielleicht mal neue Fenster‘.

Warum ist das so? Nun, die kommunale Wärmeplanung ist in den meisten Städten und Gemeinden nun final oder in der heißen Phase. Das bedeutet, du weißt jetzt meistens sehr genau, ob dein Haus an ein Fernwärmenetz angeschlossen wird oder ob du dich selbst kümmern musst. Gleichzeitig greift das Gebäudeenergiegesetz voll durch: Wer heute eine Heizung tauscht, sollte sich auf jeden Fall damit beschäftigen, ob und wann für ihn die Regel greift, dass diese zu mindestens 65 % mit erneuerbaren Energien betrieben werden muss.

Der Staat hat klare Leitplanken gesetzt: Bis 2030 müssen wir die CO2-Emissionen um 65 % senken, um das große Ziel – die 100 % Klimaneutralität bis 2045 – zu erreichen. Ich weiß, das klingt für viele nach Zwang und hohen Kosten. Aber ich sehe das anders: Energieeffizienz ist im Jahr 2026 zum harten Marktwert geworden. Ein Haus mit einer schlechten Energiebilanz lässt sich heute nur noch mit deutlichen Abschlägen verkaufen, während sanierte Häuser Spitzenpreise erzielen.

Ich möchte dir heute zeigen, dass der Staat dir massiv unter die Arme greift, wenn du bereit bist, in die Zukunft deines Hauses zu investieren. Wir lassen heute die komplizierten Rechenbeispiele weg und schauen uns stattdessen die nackten Prozente der Förderung an. Wir sprechen über die BAFA, die KfW und spezielle Programme für Familien und Altbau-Liebhaber. Also, lehn dich zurück – wir bringen jetzt Licht ins Dunkel des Förderdschungels.

1: Die Gebäudehülle – Mit der BAFA das Haus einpacken

Fangen wir mit der Basis an: der Gebäudehülle. Stell dir dein Haus wie einen warmen Pullover im Winter vor. Wenn der Pullover Löcher hat, nützt dir die beste Heizung nichts. Hier kommt die BAFA ins Spiel – das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Die BAFA ist zuständig für die sogenannten Einzelmaßnahmen. Das ist perfekt für alle, die nicht das Budget oder die Nerven für eine komplette Kernsanierung haben. Du kannst schrittweise vorgehen.

Die Grundförderung für Maßnahmen wie die Dämmung der Außenwände, des Dachs oder den Austausch der alten Fenster liegt aktuell bei 15 %. Das ist der Basis-Zuschuss, den der Staat jedem zahlt, der die technischen Mindestanforderungen erfüllt.

Aber jetzt kommt mein strategischer Tipp, den leider immer noch zu viele Eigentümer liegen lassen: der Individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP). Das ist ein Dokument, das ein Energieberater für dich erstellt. Es zeigt dir auf, wie du dein Haus über die nächsten Jahre sinnvoll sanieren kannst. Wenn du so einen Plan hast und eine Maßnahme daraus umsetzt, schenkt dir der Staat einen Zusatz-Bonus von 5 %. Damit landest du bei einem Gesamtzuschuss von 20 %.

Und es wird noch besser: Ohne diesen Sanierungsfahrplan kannst du pro Jahr nur Kosten von maximal 30.000 € bei der Förderung einreichen. Hast du aber den iSFP in der Tasche, verdoppelt sich dieser Rahmen auf 60.000 €.

Warum ist das wichtig? Wenn du zum Beispiel die Fassade dämmst und gleichzeitig die Fenster tauschst, bist du ganz schnell über 30.000 €. Ohne Plan würdest du auf einem Teil der Förderung verzichten. Mit dem Plan sicherst du dir die vollen 20 % auf die gesamte Summe bis 60.000 €. Das ist im Jahr 2026 das absolute Pflichtprogramm für jeden klugen Eigentümer.

2: Der Heizungstausch – Die KfW-Strategie 

Kommen wir zum Thema Heizung. Seit dem Jahr 2026, ist die Förderung für den Heizungstausch komplett bei der KfW angesiedelt, speziell im Programm 458.

Die Logik des Staates ist hier: ‚Raus aus dem Öl und Gas, rein in die Erneuerbaren‘. Und das wird massiv gefördert. Es gibt ein Baukastensystem, das ich dir kurz erklären möchte.

Zuerst gibt es die Grundförderung von 30 %. Die bekommt eigentlich jeder, der zum Beispiel auf eine Wärmepumpe oder eine Biomasseanlage umsteigt.

Dann gibt es den Klima-Geschwindigkeitsbonus. Der liegt 2026 bei satten 20 %. Diesen Bonus bekommst du, wenn du deine alte, funktionierende fossile Heizung (also Gas oder Öl) austauschst. Der Staat belohnt dich also dafür, dass du nicht wartest, bis die Heizung im tiefsten Winter den Geist aufgibt, sondern proaktiv handelst.

Dazu kommt der Einkommensbonus von 30 %. Dieser ist für Haushalte gedacht, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen unter 40.000 € liegt. Das soll sicherstellen, dass auch Rentner oder Familien mit normalem Einkommen die Energiewende stemmen können.

Jetzt wirst du vielleicht hellhörig und rechnest im Kopf: 30 % + 20 % + 30 %… das wären ja 80 %! Aber Vorsicht: Der Gesetzgeber hat hier eine Grenze eingezogen. Der maximale Gesamtzuschuss ist bei 70 % gedeckelt. Dennoch: Stell dir das mal vor – der Staat übernimmt bis zu 70 % der Kosten für deine neue Heizungsanlage.

Es gibt sogar noch einen kleinen Extra-Bonus von 5 % für Wärmepumpen, wenn sie ein natürliches Kältemittel verwenden oder besonders effizient sind. Aber auch hier gilt: Bei 70 % ist in der Regel Schluss. Das ist eine historische Chance, seine Immobilie unabhängig von künftigen CO2-Preisen zu machen, die 2026 ja bereits deutlich spürbar sind.

3: Neubau & Kauf – Klimafreundliche Kredite 

Wenn du gerade nicht sanierst, sondern darüber nachdenkst, neu zu bauen oder eine ältere Immobilie zu kaufen, dann sind für dich die Zinskonditionen der KfW entscheidend.

Beim Klimafreundlichen Neubau, kurz KFN, ist das Effizienzhaus 40 der Goldstandard. Ein Haus in diesem Standard verbraucht nur 40 % der Energie eines Standardhauses. Wenn du so baust, bekommst du Zugang zu Krediten mit Zinssätzen, die weit unter dem liegen, was du aktuell bei deiner Hausbank für ein normales Darlehen bekommst. Wir reden hier oft von einem Unterschied von mehreren Prozentpunkten – was über die gesamte Laufzeit eine riesige Ersparnis bedeutet.

Besonders am Herzen liegt mir das Programm ‚Wohneigentum für Familien‘. Hier hat der Staat 2026 die Einkommensgrenzen so angepasst, dass auch die breite Mitte der Gesellschaft davon profitieren kann. Wenn du Kinder hast und ein energieeffizientes Haus baust oder kaufst, sind die Zinsvorteile nochmals massiver.

Und für alle, die den Charme von Altbauten lieben, gibt es die Initiative ‚Jung kauft Alt‘. Das ist die Lösung für das Problem, das wir oft in Schleswig-Holstein und Hamburg sehen: Wunderschöne Häuser aus den 60er oder 70er Jahren, die aber energetisch in der Klasse F, G oder H liegen – also echte Energieschleudern sind. Hier sagt der Staat: ‚Kauf dieses Haus, wir geben dir einen extrem günstigen Kredit, aber du verpflichtest dich im Gegenzug, es innerhalb weniger Jahre energetisch auf einen modernen Stand zu bringen.‘ Das ist nachhaltig, weil wir keine neuen Flächen versiegeln und den Bestand retten.

4: Fazit & Philip-Hildebrandt-Expertentipp 

Philip: „Bevor wir zum Ende kommen, möchte ich dir noch meinen wichtigsten Expertentipp mitgeben, damit dein Vorhaben wirklich stressfrei bleibt.

Der größte Fehler, den ich in meiner täglichen Praxis als Makler sehe, ist die falsche Reihenfolge. Im Jahr 2026 gilt mehr denn je: Der Förderantrag muss gestellt sein, bevor du den Handwerkervertrag unterschreibst. Wer erst unterschreibt und dann den Antrag stellt, geht leer aus. Es gibt keine rückwirkende Förderung. Das ist eine harte Regel, aber sie ist unumstößlich.

Nun kommen wir zum Fazit: Wir haben 15 bis 20 % Zuschuss für die Gebäudehülle, bis zu 70 % für die neue Heizung und Zinssubventionen für Häuser im EH-40-Standard. Das sind keine Peanuts, das sind handfeste wirtschaftliche Vorteile.

Wenn du Unterstützung brauchst und dir unsicher bist, wie du starten kannst, dann bist du bei uns genau richtig.

Als erfahrener Immobilienmakler habe ich schon etliche Eigentümer beim erfolgreichen Verkauf ihrer Immobilien begleitet und weiß genau, wie man diese energetischen Themen gegenüber Käufern richtig kommuniziert, um den besten Preis zu erzielen. Gerne sprechen wir in einem unverbindlichen Beratungsgespräch über deine Optionen und Möglichkeiten und begleiten dich auf Wunsch beim erfolgreichen Verkauf deiner Immobilie.

Zusätzlich bieten wir für Immobilien in unserem Einzugsgebiet Schleswig-Holstein und Hamburg eine kostenfreie Immobilienbewertung an. Das ist oft der erste Schritt, um überhaupt zu wissen, wo man steht.


In 3 Schritten funktioniert der erfolgreiche Immobilien­verkauf mit uns:

Haus Symbol

1.

Objektaufnahme

Wir starten mit einer Besichtigung durch einen ortskundigen Immobilienprofi, dann folgen die Bewertung und gemeinsame Festlegung des Verkaufspreises und die professionelle Exposé-Erstellung

Megaphon Symbol

2.

Vermarktung

Wir vermarkten Ihrer Immobilie auf relevanten Immobilienportalen, führen eine bewusste Bewertung und Selektion der Interessentenanfragen durch und übernehmen die Besichtigungen

Zwei Sprechblasen in dem sich ein Euro Symbol befindet

3.

Preisverhandlung und Kaufabwicklung

Wir führen die Preisverhandlung mit Interessenten durch, unterstützen die Vorbereitung & Durchführung des Notartermins und betreuen Sie bis zur Übergabe