Emotionen raus! Der teuerste Fehler bei der Hausbesichtigung

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Weitere Informationen ‚Stell dir mal folgende Situation vor: Du hast dich entschieden, dein Haus zu verkaufen. Du hast einen Makler beauftragt – oder vielleicht überlegst du sogar, es selbst zu verkaufen. Und dann kommt der erste Besichtigungstermin. Und du denkst dir: Klar bin ich dabei. Das ist mein Haus. Niemand kennt es so gut wie ich. Niemand kann besser erklären, warum die Heizung so läuft, warum der Garten so angelegt ist und warum die Küche genau dort steht, wo sie steht.
Klingt logisch, oder? Und genau deshalb machen es 80 Prozent aller Verkäufer in Deutschland so. Aber heute werde ich dir erklären, warum genau dieser Reflex einer der größten und teuersten Fehler beim Immobilienverkauf ist. Ich zeige dir ganz konkret, was bei Besichtigungen wirklich passiert, wenn der Eigentümer dabei ist – und warum du am Ende möglicherweise tausende Euro auf der Straße liegen lässt.
Kapitel 1: Die Ausgangslage – der gut gemeinte Reflex
Fangen wir mal ganz vorne an. Warum wollen so viele Eigentümer überhaupt bei der Besichtigung dabei sein?
Die Antwort ist eigentlich völlig nachvollziehbar. Du hast in dieser Immobilie vielleicht 20, 30 oder sogar 40 Jahre gelebt. Du hast Kinder darin großgezogen, du hast jeden Quadratmeter selbst renoviert, du kennst jede Schraube, jedes Geräusch der Heizung, jede Macke und jede Stärke. Diese Immobilie ist nicht nur ein Objekt für dich – sie ist ein Stück Lebensgeschichte.
Und wenn nun fremde Menschen kommen, um genau dieses Stück Lebensgeschichte anzuschauen und möglicherweise zu kaufen, dann ist es absolut menschlich, dass du dabei sein möchtest. Du willst kontrollieren, wer da kommt. Du willst sicherstellen, dass alle Fragen richtig beantwortet werden. Du willst vielleicht auch ein bisschen sehen, ob die Leute „würdig“ sind, in dein Zuhause einzuziehen.
Das alles ist absolut menschlich und nachvollziehbar. Aber – und jetzt kommt das große Aber – im Verkaufsprozess kann genau diese menschliche Reaktion zu deinem größten Feind werden. Denn was du als Fürsorge wahrnimmst, wirkt auf den Käufer ganz anders. Und was du als hilfreiche Information siehst, kann dich am Ende viel Geld kosten.
Schauen wir uns das mal Schritt für Schritt an. Im nächsten Kapitel sprechen wir darüber, was tatsächlich im Kopf des Käufers passiert, wenn du bei der Besichtigung dabei bist.
Kapitel 2: Der Käufer fühlt sich nicht wohl
Stell dir vor, du gehst in ein Restaurant, und der Koch steht die ganze Zeit hinter dir und schaut dir beim Essen zu. Würdest du dich wohlfühlen? Würdest du ehrlich sagen, wenn dir das Essen nicht schmeckt? Wahrscheinlich nicht.
Genau das passiert bei einer Besichtigung, wenn du als Eigentümer dabei bist. Der Käufer betritt dein Haus – aber er betritt eben gerade nicht sein potenzielles zukünftiges Zuhause, sondern dein Zuhause. Und das macht einen riesigen Unterschied.
Käufer brauchen Raum, im wahrsten Sinne des Wortes. Sie müssen sich vorstellen können: Wie würde ich hier wohnen? Wo stelle ich meine Couch hin? Wie sieht es aus, wenn ich die Wand streiche? Reicht der Platz in der Küche für meinen Kühlschrank? All das sind Gedanken, die im Kopf des Käufers ablaufen müssen – und zwar ungestört.
Wenn du als Eigentümer aber dabei bist, dann verhält sich der Käufer wie ein Gast. Er traut sich nicht, einen Schrank zu öffnen, um zu schauen, wie tief der ist. Er traut sich nicht, im Bad genauer hinzuschauen. Er traut sich nicht, in den Keller zu gehen und sich die Heizung wirklich anzuschauen. Er traut sich auch nicht, ehrlich mit seinem Partner zu sprechen.
Lass mich dir ein praktisches Beispiel geben: Vor einigen Jahren hatte ich ein Ehepaar bei einer Besichtigung. Die beiden waren sehr interessiert. Der Eigentümer war damals mit dabei und hat den Rundgang selbst gemacht – sehr engagiert, sehr stolz auf sein Haus. Nach 30 Minuten waren die beiden wieder draußen. Der Mann sagte zu mir: „Schönes Haus, aber wir wollten uns kurz austauschen, das ging in Anwesenheit des Eigentümers nicht.“ Und sie sind nie wieder gekommen.
Was war passiert? Die beiden hatten Bedenken. Vielleicht zum Grundriss, vielleicht zum Preis, vielleicht zur Lage. Sie hätten sich gerne kurz besprochen, aber sie wollten den Eigentümer nicht vor den Kopf stoßen. Also haben sie geschwiegen, sind nach Hause gegangen – und haben das Thema im Auto kaputt diskutiert. Ohne dass wir die Chance hatten, ihre Bedenken auszuräumen.
Ein guter Makler hätte gemerkt: Da gibt es Gesprächsbedarf. Er hätte gefragt, was sie denn genau bedenken, und vielleicht eine Lösung gefunden. Aber dafür braucht es eben Vertrauen – und das entsteht nur, wenn der Käufer sich frei fühlt.
Im nächsten Kapitel schauen wir uns an, warum gerade deine emotionale Verbindung zur Immobilie eine echte Verkaufsbremse sein kann.
Kapitel 3: Emotionen und persönliche Geschichten als Verkaufsbremse
Du liebst dein Haus. Das ist wunderbar – aber für den Verkauf ist es ein Problem.
Stell dir vor, ein potenzieller Käufer steht im Wohnzimmer und schaut sich um. Er versucht gerade, sich vorzustellen, wo seine Möbel stehen würden. Und du sagst: „Ja, hier haben wir damals immer Weihnachten gefeiert. Und schauen Sie mal die Kratzer im Boden – die sind von unserem Hund, der ist letztes Jahr gestorben.“
Du meinst es lieb. Du willst das Haus mit Leben füllen. Aber für den Käufer passiert in diesem Moment etwas Fatales: Er kann sich nicht mehr vorstellen, dass das hier sein Wohnzimmer wird. Er sieht dein Wohnzimmer. Er sieht deine Erinnerungen. Er sieht dein Leben. Und er fühlt sich wie ein Eindringling, der gleich in eine fremde Geschichte einbricht.
Noch problematischer wird es, wenn der Käufer Veränderungspläne hat. Sagen wir, er möchte die Wand zwischen Küche und Wohnzimmer rausnehmen, um einen offenen Wohnbereich zu schaffen. Wenn du gerade eben erzählt hast, wie viel Mühe und Geld du in den maßgefertigten Einbauschrank gesteckt hast, der genau an dieser Wand steht – dann wird der Käufer dir das nicht ins Gesicht sagen. Er wird nicken, höflich lächeln und gehen. Und du wunderst dich später, warum er sich nicht mehr meldet.
Wir hatten dazu schon mal eine sehr spannende Folge zum Thema Home Staging und wie man eine Immobilie emotional verkaufsbereit macht – Folge 90, hör da gerne mal rein, wenn dich das vertieft interessiert. Und auch in Folge 133 zum Thema „Storytelling beim Immobilienverkauf“ gehen wir noch tiefer in die Frage, wie Geschichten verkaufen können – aber eben nur die richtigen, professionell platzierten Geschichten.
Die Wahrheit ist: Käufer wollen nicht in deine Geschichte einsteigen, sie wollen ihre eigene beginnen. Und je weniger deine Geschichte präsent ist, desto leichter fällt es ihnen, sich vorzustellen: Hier kann unsere Geschichte beginnen.
Und jetzt wird es richtig brisant. Denn das nächste Problem kann dich richtig viel Geld kosten.
Kapitel 4: Du verrätst zu viel – und schwächst deine Verhandlungsposition
Jetzt kommen wir zu dem Punkt, der mir als Makler immer wieder Bauchschmerzen bereitet, wenn ich Eigentümer in Selbstverkäufen erlebe.
Verkäufer reden zu viel. Und zwar nicht aus Dummheit, sondern aus Ehrlichkeit. Sie wollen offen sein, sie wollen transparent sein, sie wollen kein schlechtes Gewissen haben. Und genau das wird ihnen zum Verhängnis.
Lass mich dir ein paar Sätze nennen, die ich in den letzten Jahren immer wieder gehört habe – Sätze, die Eigentümer ganz beiläufig fallen lassen, ohne zu wissen, was sie damit auslösen:
„Wir müssen leider relativ schnell verkaufen, weil das neue Haus schon fertig ist.“
„Meine Frau und ich haben uns getrennt, deshalb verkaufen wir.“
„Wir haben das Haus jetzt seit acht Monaten am Markt, da kommt einfach nicht der Richtige.“
„Der Vorbesitzer ist verstorben, wir haben das geerbt und wollen das eigentlich nur loswerden.“
Jeder einzelne dieser Sätze ist für einen geübten Käufer eine Goldgrube. Denn jeder dieser Sätze sagt im Kern dasselbe: Der Verkäufer steht unter Druck. Und Druck bedeutet Verhandlungsspielraum.
Ich hatte mal einen Fall, da hat ein Eigentümer in einer Besichtigung beiläufig erwähnt, dass er das Geld für die Anzahlung der nächsten Immobilie braucht. Ein Satz, eine Sekunde – und der Käufer hatte alle Informationen, die er brauchte. Er hat dann ein Angebot gemacht, das mehrere Tausend Euro unter dem ursprünglichen Verhandlungsspielraum lag. Und der Eigentümer hat zugestimmt, weil er den Druck wirklich hatte. Diese mehrere Tausend Euro hätte ein neutraler Vermittler zwischen den Parteien retten können.
Ein erfahrener Makler weiß, wie man solche Fragen abfedert. Wenn ein Käufer fragt: „Warum verkaufen Sie eigentlich?“, dann ist die professionelle Antwort nicht: „Weil meine Mutter ins Pflegeheim musste und wir das Geld brauchen.“ Sondern eine neutrale Formulierung wie: „Der Eigentümer orientiert sich neu.“ Das ist nicht gelogen, aber es gibt dem Käufer keinen Hebel.
Und genau hier liegt der entscheidende Punkt: Du bist nicht trainiert in Verkaufsgesprächen. Du musst es auch nicht sein. Aber wenn du in dieser Situation bist, ohne es zu wissen, dann wirst du Informationen preisgeben, die dich am Ende echtes Geld kosten.
Apropos Verkaufsgespräche – im nächsten Kapitel schauen wir uns an, warum eine Besichtigung viel mehr ist als ein Rundgang. Sie ist eine Wissenschaft für sich.
Kapitel 5: Fehlende Verkaufserfahrung kostet dich Geld
Eine Besichtigung ist im Grunde ein Verkaufsgespräch im Wohnzimmer. Auch wenn es nicht so aussieht. Auch wenn alle freundlich miteinander reden. Im Hintergrund läuft der gesamte Prozess: Der Käufer prüft, vergleicht, sucht Argumente – sowohl dafür als auch dagegen.
Und hier wird es jetzt richtig spannend, denn Käufer testen oft. Sie stellen kritische Fragen, nicht weil sie wirklich Antworten brauchen, sondern weil sie sehen wollen, wie der Verkäufer reagiert. Klassiker sind:
„Das Bad sieht schon ziemlich in die Jahre gekommen aus, oder?“
„Die Heizung – wie alt ist die eigentlich? Müsste die nicht bald getauscht werden?“
„Ist die Lage hier nicht ein bisschen unruhig?“
Wenn du als Eigentümer auf solche Fragen reagierst, passieren in der Regel zwei Dinge: Entweder du gehst in die Defensive und versuchst, das Bad, die Heizung oder die Lage zu verteidigen – damit machst du den vermeintlichen Mangel größer, als er ist. Oder du knickst ein und sagst: „Ja, da müsste man tatsächlich was machen, aber dafür gehen wir mit dem Preis natürlich runter.“ Und schon hast du, bevor überhaupt verhandelt wurde, einen Preisnachlass angeboten.
Ein erfahrener Makler reagiert anders. Er weiß, dass solche Fragen Standardrepertoire sind. Er hat die Antworten schon hundertmal gegeben. Er weiß, wie man einen Mangel relativiert, ohne ihn zu verschweigen. Er weiß, wie man auf eine kritische Frage mit einer Gegenfrage reagiert, die das Gespräch wieder in eine konstruktive Richtung lenkt.
Dazu kommt ein zweiter, ganz wichtiger Punkt: Das Qualifizieren von Interessenten. Wenn drei Familien zu deiner Besichtigung kommen, sind nicht alle drei wirklich Käufer. Manche kommen aus reinem Interesse, manche haben gar keine Finanzierung, manche sind Besichtigungstouristen, die einfach gerne in fremde Häuser schauen. Ein erfahrener Makler erkennt das in den ersten Minuten – und investiert seine Zeit dann gezielt in die richtigen Interessenten.
Wer mehr darüber wissen möchte, wie man die Bonität von Käufern professionell prüft, dem empfehle ich unsere Folge 87 zum Thema „Bonitätsprüfung von Interessenten beim Immobilienverkauf“. Da gehen wir wirklich tief in dieses Thema rein – und du wirst überrascht sein, wie unterschiedlich die Qualität der Interessenten in der Realität ist.
Und auch in Folge 85 zum Thema „Kaufsignale beim Immobilienverkauf“ zeigen wir, woran du erkennst, ob ein Interessent wirklich kaufen will – oder ob er nur höflich nickt.
Aber wir sind noch nicht durch. Es gibt noch einen Punkt, der oft unterschätzt wird – und der dich nicht nur Geld, sondern vor allem Nerven kostet.
Kapitel 6: Kritik am eigenen Zuhause trifft persönlich
Kommen wir zu einem Aspekt, der gerne übersehen wird, aber der enorm wichtig ist: deine eigene emotionale Reaktion.
Käufer äußern bei Besichtigungen Kritik. Manchmal ist diese Kritik sachlich begründet, manchmal ist sie reine Verhandlungstaktik. Aussagen wie „Das Bad ist ja völlig veraltet“ oder „Die Tapete muss natürlich raus“ oder „Der Garten ist ja ziemlich verwildert“ – das sind Sätze, die fast in jeder Besichtigung fallen.
Für einen Makler ist das Tagesgeschäft. Er hört diese Sätze täglich und weiß genau einzuordnen: Ist das ein echter Einwand oder ist das Verhandlungstaktik? Er kann professionell und neutral reagieren, ohne dass es ihn persönlich trifft.
Für dich als Eigentümer ist das anders. Du hast die Tapete vielleicht selbst ausgesucht. Du hast den Garten jahrelang gepflegt. Du hast das Bad vor zehn Jahren modernisiert und damals fanden es alle toll. Wenn jetzt jemand kommt und dieses Bad als veraltet bezeichnet, dann ist das nicht nur eine Aussage über das Bad – das ist gefühlt eine Aussage über dich, über deinen Geschmack, über deine Entscheidungen.
Ich erinnere mich an eine Eigentümerin, die nach 30 Jahren ihr Haus verkaufen wollte. Sie war emotional ohnehin schon sehr bewegt, weil das Haus für sie viele Erinnerungen hatte. Bei einer Besichtigung kam ein Pärchen rein, ging durchs Haus und sagte locker: „Also, das muss hier alles raus. Wir würden komplett entkernen.“ Die Eigentümerin hat innerlich abgeschaltet. Sie hat das Gespräch zwar zu Ende gebracht, aber sie war nicht mehr offen für ein Angebot – egal, in welcher Höhe. Das Pärchen hätte vielleicht den vollen Preis geboten – wir werden es nie erfahren, weil sie keine Chance mehr bekommen haben.
Genau das ist der Knackpunkt: Wenn du persönlich getroffen bist, triffst du keine guten Verkaufsentscheidungen mehr. Und ein Verkauf ist eine geschäftliche Entscheidung. Sie sollte von Zahlen und Fakten geleitet sein, nicht von verletzten Gefühlen.
Was ist also die Lösung? Genau darum geht es im nächsten Kapitel.
Kapitel 7: Der professionelle Ablauf – wie eine Besichtigung wirklich funktioniert
Wenn du jetzt denkst: Okay Philip, ich hab verstanden – aber wie läuft es denn richtig ab? Dann lass mich dir erklären, wie eine professionelle Besichtigung idealerweise abläuft.
Erstens: Der Makler übernimmt die Besichtigung allein. Das heißt nicht, dass du als Eigentümer raus aus dem Spiel bist – im Gegenteil. Du wirst vor der Besichtigung umfassend gebrieft, du gibst alle Informationen weiter, du bereitest dein Haus optimal vor. Aber während der Besichtigung selbst bist du nicht da. Idealerweise machst du einen Spaziergang, gehst einen Kaffee trinken oder bist einfach woanders.
Zweitens: Der Makler kennt dein Haus. Bevor er die erste Besichtigung macht, hat er sich intensiv mit deiner Immobilie beschäftigt. Er kennt Baujahr, Heizungssystem, Energieausweis, Sanierungsstand, Grundbuchsituation, Teilungserklärung, Nebenkosten, Hausgeld und alle anderen relevanten Daten. Er kann jede technische Frage beantworten – und wenn er sie ausnahmsweise nicht beantworten kann, sagt er das souverän und liefert die Antwort nach.
Drittens: Der Käufer hat Raum. Er kann in Ruhe schauen, mit seinem Partner sprechen, in Schränke gucken, in den Keller gehen, sich Zeit nehmen. Der Makler ist präsent, aber nicht aufdringlich. Er beantwortet Fragen, er gibt Informationen, aber er drängt sich nicht auf.
Viertens: Der Makler beobachtet. Er sieht, wie der Käufer reagiert. Welche Räume mag er, wo verweilt er länger, wo wird er kritisch. Diese Informationen sind Gold wert für die anschließende Verhandlung.
Fünftens: Du bekommst ein professionelles Feedback. Nach der Besichtigung gibt dir der Makler eine ehrliche Rückmeldung, die du anders nie bekommen würdest – weil Käufer dir gegenüber nie so offen sind wie gegenüber einem Makler.
Wer mehr darüber wissen möchte, was ein guter Makler eigentlich genau leistet und wofür du als Eigentümer im Verkaufsfall die Provision zahlst, dem empfehle ich Folge 80 zum Thema „Maklerprovision“ und Folge 159 zum Thema „Welche Fragen du deinem Makler stellen solltest – bevor du ihn beauftragst“. Beides absolute Pflichtfolgen, wenn du das Thema durchdringen willst.
So, wir nähern uns dem Ende, aber bevor wir uns verabschieden, möchte ich dir noch eine wichtige Botschaft mitgeben.
Zusammenfassung der Kernbotschaft
Lass mich das Ganze noch einmal in Kürze zusammenfassen, damit du die wichtigsten Punkte mitnehmen kannst:
Erstens: Käufer brauchen Raum. Wenn du dabei bist, fühlen sie sich wie Gäste, nicht wie zukünftige Hausherren.
Zweitens: Deine Emotionen und persönlichen Geschichten machen es dem Käufer schwer, sich die Immobilie als sein zukünftiges Zuhause vorzustellen.
Drittens: Du verrätst aus Ehrlichkeit Informationen, die deine Verhandlungsposition schwächen – manchmal ohne es zu merken.
Viertens: Eine Besichtigung ist ein Verkaufsgespräch, in dem Erfahrung über tausende Euro entscheidet.
Fünftens: Persönliche Kritik trifft dich emotional und blockiert deine geschäftliche Entscheidungsfähigkeit.
Die Kernbotschaft ist eigentlich ganz einfach: Ein guter Verkauf braucht Distanz. Diese Distanz ist nichts, was dir wegnimmt – sie ist ein Werkzeug, das dir hilft, das Beste aus dem Verkauf herauszuholen. Profis bei Immobilienverkäufen distanzieren sich bewusst, weil sie wissen, dass Nähe in diesem Moment ein Nachteil ist. Und genau dafür gibt es Makler.
Vielleicht hörst du gerade zu und denkst: Okay, das mit dem Verkaufen ist deutlich komplexer, als ich gedacht habe. Genau dafür sind wir da.
Wir von visalo Immobilien begleiten dich Schritt für Schritt durch den gesamten Verkaufsprozess. Wir übernehmen die Besichtigungen für dich, qualifizieren die Interessenten, führen die Preisverhandlungen und sorgen dafür, dass du am Ende den bestmöglichen Preis erzielst – und das stressfrei und mit klarem Kopf. Wenn du gerade überlegst, deine Immobilie zu verkaufen, dann sichere dir jetzt dein unverbindliches Beratungsgespräch. Wir schauen uns gemeinsam deine Situation an und finden heraus, was dein Verkauf wirklich braucht.
Für Immobilien in unserem Einzugsgebiet Schleswig-Holstein und Hamburg bieten wir dir zusätzlich eine kostenfreie und professionelle Immobilienbewertung an, damit du eine fundierte Entscheidungsgrundlage hast. Ruf uns einfach an unter 04101 8545454 oder schreib uns eine E-Mail an info@visalo-immobilien.de. Wir freuen uns, von dir zu hören.
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Ich danke dir fürs Zuhören, ich danke dir für dein Vertrauen – und wir hören uns nächste Woche Donnerstag wieder.
Bis dahin: Bleib stressfrei. Dein Philip.



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